Die Wissenschaftler und Ingenieure von Agfa haben viele Jahre der Forschung in die Entwicklung optimaler Rastertechnologien gesteckt.

Sublima bietet dadurch die Rasterlösung der nächsten Generation, einen völlig neuartigen Ansatz für das Rastern von Bildern. Mit Sublima lassen sich Tonwertumfänge von 1-99% Flächendeckung unter der Verwendung höchster Rasterweiten erstmalig zuverlässig im Druck reproduzieren.

Raster_XM_Bild_1Sublima ist ein Cross-Modulation-Raster, d.h., er verbindet die Vorteile der Raster AM und FM. Sobald Sublima den kleinsten reproduzierbaren Punkt erreicht, bleibt die Punktgröße konstant. Stattdessen wird ein patentiertes Verfahren angewandt, um Punkte „herauszunehmen“ um so eine niedrigere Flächendeckung zu erhalten. Auch wenn die Punkte in den Lichtern willkürlich verteilt scheinen, ist zu erkennen, dass sie weiterhin entlang der festgelegten AM-Winkelung ausgerichtet sind. So können wir das höhere Maß an Qualität bieten!

 

Der Aufbau der Rasterflächen im XM-Modus im Vergleich zum AM-Modus. Es ist ein Raster bei einer Flächendeckung von 1%, 4%, 8% und 30%. Wie zu sehen, haben alle Punkte des Sublima bis zu 8% die gleiche Größe unabhängig vom Tonwert, lediglich die Anzahl verändert sich. Diese Variation der Punktevielfalt ist das Element aus dem Ansatz eines FM-Rasters was beim Sublima übrig geblieben ist.

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Durch die AM-FM-Kombination der XM-Rastertechnologie kombiniert Agfa die Vorteile der bewährten Raster miteinander, um somit eine neue Qualitätsdimension der fotorealistischen Druckreproduktion von Halbtonbildern zu eröffnen. Hier ein Vergleich des Druckbildes von AM zu XM bei gleich starker Vergrößerung.

 

Zusammenfassung der arbeitsweise XM:

Die Sublimatechnologie ist vom Grundsatz ein normaler AM-Raster der es ermöglicht höchste Rasterweiten (82, 94, 110 oder 133 L/cm) zuverlässig von 1–99% Flächendeckung zu reproduzieren. Um solche Laufweiten im Druck zu erreichen, macht sich der Sublima in den Rasterflächen unter 8% (bei 133 L/cm) eine Eigenheit des FM-Rasters zu nutze. In diesen Bereichen bleibt die Punktgröße und die Winkelung konstant, es variiert lediglich die Anzahl der Rasterpunkte, um so auf eine niedrigere Flächendeckung (z.B. 2%) zu kommen. Es liegt hier ein patentierter FM-Algorythmus zu Grunde, ein FM-Raster der an die Gesetze der Winkelung des AM-Rasters gebunden ist. Der Sublima nutzt diese Technik, um die Druckbarkeit selbst der hellsten Töne und sämtlicher Schattendetails bei höchsten Rasterweiten zu gewährleisten. Durch diese AM-FM-Kombination entstehen keine Flächen mit sog. Übergangsrauschen, womit die Übergänge im FM-Bereich des Sublimas glatt und stufenlos sind. Würde man bei den Hochfrequenzrasterweiten des Sublima auch unterhalb der 8%-Marke die Punkte in der Größe variieren, wären sie zu klein um sie im Druck zuverlässig aufs Papier zu bringen. In den Tiefen erzeugt Sublima das gleiche Muster nur negativ. In den AM-Bereichen erzeugt er durch die höheren Rasterweiten kleinere Rosetten, die für das Auge praktisch unsichtbar sind. Dieser Raster erlaubt die perfekte Reproduktion von schwierigsten Objekten.